Zahnriemenwechsel VW Phaeton

Ja, auch der Zahnriemen eines VW Phaeton muss gewartet und/oder gewechselt werden. Auch wenn dies lediglich den 4.2 V8-Motor betrifft. Alle anderen Motorvarianten verfügen nämlich über wartungsarme Steuerketten.

Beim genannten Modell geht es in diesem Artikel um die Wechselintervalle und Kosten des Zahnriemenwechsels. Und über unserer kostenloses Angebot, verschiedene Werkstätten samt ihrer Services in Ihrer Region miteinander zu vergleichen. Gerade bei den Werkstattkosten versprechen wir Ihnen jetzt bereits Überraschungen!

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Kosten für den Zahnriemenwechsel beim VW Phaeton

Die Preisspanne ist nicht unerheblich! Für eine und dieselbe Leistungspalette beim Zahnriemenwechsel verlangen die Werkstätten Beträge von rund 750 bis über 1.000 Euro!
Das ist viel Geld, keine Frage. Aber jetzt wissen Sie ja bereits, wie Sie mit Hilfe unserer Suchmasken die günstigste Werkstatt finden. Und Ihren Wunschtermin können Sie online auch noch vereinbaren.

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Zahnriemenwechsel beim VW Phaeton wann wechseln?

Diese Frage beantwortet Ihnen die folgende Liste! Wir aber nehmen das Ergebnis vorweg: VW rät dazu, den Zahnriemen beim 4.2 V8 4Motion alle 120.000 Kilometer in einer Fachwerkstatt wechseln zu lassen. WICHTIG: Das Werkstattangebot sollte auch den Austausch der Spannrollen, der Umlenkrolle sowie die Erneuerung der Kühlmittelpumpe inkludiert haben. Alle anderen Motorvarianten des Phaeton besitzen übrigens eine weitestgehend wartungsfreie Steuerkette.

Finde Intervalldaten zu deinem Modell:

Intervalle
MODELL/BAUJAHR
MOTORISIERUNG/MOTORSTEUERUNG
ART DER MOTORSTEUERUNG
INTERVALL
VW
PHAETON (3D_)
04/2002 – 03/2016
VW PHAETON (3D_) 04/2002 – 03/2016
  • 3.2 V6 177 kW, 3189 ccm Steuerkette
    Steuerkette
    unbekannt
  • 5.0 V10 TDI 4motion 230 kW, 4921 ccm Stirnräder
    Stirnräder
    unbekannt
  • 3.0 V6 TDI 4motion 165 kW, 2967 ccm Steuerkette
    Steuerkette
    unbekannt
  • 3.0 V6 TDI 4motion 176 kW, 2967 ccm Steuerkette
    Steuerkette
    unbekannt
  • 6.0 W12 4motion 331 kW, 5998 ccm Steuerkette
    Steuerkette
    unbekannt
  • 3.6 V6 4motion 206 kW, 3597 ccm Steuerkette
    Steuerkette
    unbekannt

Der weite Phaeton-Weg ins Oberhaus

Über den Sinn oder Unsinn eines VW-Oberklasse- Phaeton soll an dieser Stelle nicht gestritten werden. Fest steht allerdings, dass VW unbeirrt von der öffentlichen Meinung an seinen Plänen festhält, den Phaeton der entsprechenden Zielgruppe schmackhaft zu machen. Was in China übrigens immer besser gelingt. Trotz der Konkurrenten aus Ingolstadt und München.

Auch die Frage, ob man den Phaeton „neutral“ beurteilen kann, lässt sich abschließend nicht beantworten. Betrachten man aber die Fakten, muss man dem Phaeton bescheinigen, dass ihm das heutige VW-Modellgesicht gut zu Gesicht steht. Der Wagen wirkt äußerlich jedenfalls sehr präsent. Kein Wunder bei einer Länge von 5,06 Metern. Dazu schleppt er allerdings das stolze Gewicht von rund 2,2 Tonnen, bildet damit die Spitze in der deutschen Oberhaus-Liga. Beim A8 beispielsweise zeigt die Waage rund 200 Kilogramm weniger an, trotz Allrad, wohlgemerkt!

Der Innenraum ließe sich mit einem Wort beschreiben: Luxuriös! Die Verarbeitung der Manufaktur ist über jeden Zweifel erhaben: Glattleder, Alcantara, Edelholz… da sind alle Register zum Wohlfühlen gezogen. Was stört ist jedoch das verbaute und langweilige Plastik der Automatik-Wählgasse oder der Schaltereinfassungen des edlen Armaturenbretts. Über das „An“ oder „Aus“ der Massagetechnik der ansonsten erstklassigen Sitze darf gestritten werden. Das bekommen Mercedes oder Audi mit gleich mehreren wählbaren Funktionen deutlich besser hin!

Kollegen meinen, der 4.2 Liter-Motor des Phaeton sei „lediglich Hausmannskost!“ Umso besser, denn kultiviert und drehzahlfreudig geht es dennoch zur Sache. Und zwar mit der notwendigen Ruhe im Innenraum, in Verbindung mit dem „butterweich“ schaltenden 6-Gang-Getriebe und 335 PS. Für Tempo 100 reichen 6,9 Sekunden, die Vorwärtsskala endet bei geregelten 250 km/h. Ist solch ein Koloss mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 13 Litern tatsächlich „kein Kostverächter“? Die Linksfahrerfraktion der Phaeton-Besitzer dürften sich selbst über einen Verbrauch in der Nähe der 20-Liter-Marke kaum aufregen. Besser kann Reisekomfort jedenfalls kaum ausfallen, die meisten Unebenheiten deutscher Straßen werden schlicht absorbiert und verschluckt. Hier grüßt der Phaeton als Sänfte. Was wirklich schmerzen dürfte ist allerdings der hohe Wertverlust. In Wolfsburg wird man deshalb die künftigen Phaeton-Pläne aber wohl kaum in die Schublade verbannen. Der Weg ins Oberhaus ist nun einmal lang.